Noßmann im PAN

PAN
Die Monatsillustrierte
für Münsterland und Niederrhein
Ausgabe April 2004

Der Künstler
der am 1962 in Hilden geboren wurde, strotzt nur so vor Ideenreichtum und Produktivität. Der Magier des Zeichenstiftes wie er auch genannt wird, zählt schon heute zu den wichtigsten Vertretern seines Genres und seine Arbeiten haben ihren festen Platz auf dem internationalen Kunstmarkt.

Ausbildung
Studium an der GHS-Universität Wuppertal, Studiengang Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Freie Grafik u. Malerei bei den Professoren G. Aretz, W. Sensen und M. Badura.

panBeschreibung der Exponate
Genial und provokant, von plastischer Ausdruckskraft, starker Lebendigkeit, Dynamik und sehr viel Humor. Die Exponate zeigen Unverschähmtes, Ironisches, Rührendes, Romantisches, Anzügliches und Bösartiges. Elemente aus menschlichen Verständigungen, Sehnsüchten, Empfindungen, Schwächen und Verhalten.
Andreas Noßmann ist ein außergewöhnlicher Zeichner, der mühelos in Konkurenz treten kann zu anderen großen Meistern des Zeichenstifts, von Wilhelm Busch bis Horst Janssen, Zille, Paul Weber oder Daumier.
Farben wechseln einander ab, und manchmnal sind im Vordergrund Figuren und dominieren, und manchmal sind aber auch nur Konturen zu erkennen. Noßmann Zeichnungen und Radierungen sind vielfältig und phantasievoll gezeichnet. Es ist fast so, als enthalte sein Kopf das Weltgedächtnis aller Exesse, Ausschweifungen, Laster, Gräueltaten, aller Bestialitäten, aber auch aller Lust und Last, als halte er Jahrhunderte menschlichen Tuns in seinem Kopf gespeichert. Diese Geschcihte, Figuren, Begegnungen, Erzählungen, kommen spontan als Einfälle auf´s Blatt.

Andreas Noßmanns Zeichnungen entstehen ohne Skizzen oder Vorstudien, so dass das freie Arbeiten ohne Modell ihm ein unmittelbares, fantasivolles Gestalten der Figuren ermöglicht. Die Bildideen formen sich überwiegend auf dem Papier, wodurch er direkt auf jede Kompositionsmöglichkeit eingehen kann und diese ausgestaltet. Das Motiv entwickelt sich mit jedem Strich.

In Bocholt hat der Künstler bereits im Jahre 1996 im Kunsthaus der Stadt Bocholt und im Jahre 1998 im Foyer des Rathauses ausgestellt. Beide Veranstaltungen wurden mit Begeisterung besucht.

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