Fantastischer Zeichner und Grafiker

Fantastischer Zeichner und GrafikerGemeinsame Ausstellung von Andreas Noßmann und des Bildhauers Gerrit Klein in der Galerie Villa Hühn in Berge Berge
Nach einer Ausstellung im Jahr 2007 sind Werke des Zeichners Andreas Noßmann seit Sonntag wieder in Gevelsberg zu sehen. Zusammen mit Skulpturen des Bildhauers Gerrit Klein präsentiert der in Gevelsberg aufgewachsene Künstler Zeichnungen zum Thema „Gedanken auf Reisen“ in der Galerie Villa Hühn in Berge.

Galeristin Jutta Hühn freut sich besonders über Noßmanns erneute Ausstellung in Gevelsberg: „Er ist zwar überregional als fantastischer Zeichner und Grafiker bekannt, hat aber auch hier eine Fangemeinde“. Während sich die Bilder vor zwei Jahren hauptäschlich um die Themen „Märchen, Mythen und Legenden“ drehten, konzentrieren sich die Zeichnungen der aktuellen Ausstellung des Künstlers auf vier Bereiche: die sieben Todsünden, die alltäglichen Seiten menschlicher Schwächen, Portraits der Familie Mann und Selbstportraits sowie Landschaften aus Kanada und Städteansichichten von Venedig.

In insgesamt 60 Bildern päsentiert Noßmann seine teils heiter-satirische, teils aber auch gruselig-ekelige Kunst. Auf das Bild aus dem Zyklus der sieben Todsünden zur Rumsucht musste die Galerie schon verzichten: es wurde bereits verkauft.

Doch nicht nur das zeigt die Beliebtjeit des Künstlers, der senen letzten Südkreis-Wohnsitz in Ennepetal hate. Zahlreiche Freunde, Bekannte und Fans fanden am Sonntag den Weg zur Vernissage in die Galerie Villa Hühn. „Ich lebe jetzt in der Nähe von Köln. So sehe ich viele meiner Freunde nicht oft. Eine zweite Ausstellung hier ist daher ein willkommener Anlass, alle wieder zu treffen“, freut sich Andreas Noßmann.

Die langjährige Freundin der Galerie, Jaqueline Specht, formulierte einge einführende Worte und führte auf einer „Reise mit sechs Stationen“ durch die Ausstellung. Während Noßmann mit seinen Zeichnungen die ersten vier Stationen besetzte, beschloss der Bildhauer Gerrit Klein mit seinen Skulpturen die Reise durch Afrika und die griechische Antike.

von Ann-Cathrin Pfeiler

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