Wer kennt das nicht? Wenn man – so wie ich inzwischen regelmäßig – Videos schneidet und produziert, sucht man ständig nach der passenden Hintergrundmusik. Zwar gibt es im Netz unzählige Angebote, doch oft dauert es ewig, bis man wirklich einen Klang findet, der zum eigenen Thema passt. Und selbst dann bleibt die Frage: Darf ich das überhaupt nutzen? Viele Plattformen versprechen „lizenzfrei“, aber Meta (Instagram, Facebook) oder Google (YouTube) sperren den Sound trotzdem gerne einmal – und man versteht im ersten Moment nicht einmal, warum.
Deshalb lag es nahe, meine Hintergrundmusik mithilfe von KI einfach selbst zu erzeugen – immer thematisch passend, immer frisch. Und tatsächlich entstehen dabei erstaunliche Ergebnisse. Mir ist völlig bewusst, dass dadurch eine riesige Flut an KI‑Musik entstehen wird. Aber wie man inzwischen sieht, gibt es bereits die ersten „Hits“ auf Spotify oder Apple Music von angeblichen Musikern, die es eigentlich gar nicht gibt. Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Konnte ich noch nie.
Und ja, mir ist klar, dass die Welt nicht noch mehr Musik braucht. Aber wer sie gebrauchen kann, darf sie gerne herunterladen und für alles Mögliche nicht‑kommerziell verwenden.
