Andreas Noßmann kreierte Künstlerflaschen im Hause Habbel

Hochprozentige Kunstobjekte Zum sammeln und zur Freude

Noßmann kreierte KünstlerflaschenWestfälische Rundschau
Gevelsberg. (RiWi) Ein besonders guter Geist stand Pate zu einer spirituellen Kreation ganz eigener Art: Eine Sonderkollektion erlesener Branntweine aus dem Hause Heinrich Habbel, handschriftlich signiert und etikettiert von der Künstlerhand Andreas Noßmanns.

Nicht allein die Motive auf dekorativen, schlanken Flaschen sind dem gehaltvollen Inhalt nachempfunden. So genießen drei fröhliche Zecher das gebrannte Naß aus saftigen Pflaumen standesgemäß unterm Zwetschgenbaum.Wahrhaft poetische Eindrücke gewinnt der Betrachter beim Etikett vor dem destillierten Erguß aus 12 Kilo Williams Christ; und die kräftig-roten Waldhimbeeren rollen beim Zugriff auf gleichnamigen „Geist“ förmlich von der Flasche in die Hand. Beschwingt steigt ein lustiger Wandersmann über die Früchte des Waldes – das Ränzel um seinen Stab läßt einen erfreulichen Vorrat mit hochprozentigem Inhalt erkennen.

Drei Kunstmotive – drei Branntweine. Als Draufgabe gibt es jedes Motiv als Lithographie passend zur Flasche im signierten Holzkasten. 150 Stück limitierte Auflage pro Kreation. „Eine absolute Premiere“, strahlt der Kunstschaffende aus Ennepetal im Keller der Habbelschen Brennerei über die Umsetzung seiner Bildvorlagen. , Noßmann Fan Michael Habbel hatte die Idee, nachdem der Künstler aus der Nachbarstadt im Rahmen der Renovierung in Brennerei und Schankstube vergangenes Jahr eine Reihe von Motiven rund um den Weinbrand beigesteuert hatte. Jetzt stieg Andreas Noßmann in den Brennereikeller, um jedem Fläschchen, jeder Kiste seinen Namenszug zu geben. Hochprozentig sind sie alle drei, wie zum Beispiel der Pflaumenbrand mit 40 % durchaus die Kälte dieser Tage aus den Gliedern treiben kann. Wer dann allerdings berauscht doppelt sieht, muß angesichts der Kunst kein Alkoholproblem fürchten. Mit 348 DM pro Holzkiste läge das Geschenkset im preislichen Rahmen des Kunsthandels. „Ein Angebot zum Sammeln und zur Freude daran“, meint Branntmeister Habbel zur neuesten Kreation“,nicht notwendig zum Verzehr“ –

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