Originelle Arbeiten mit hintergründiger Ironie

Neue Ausstellung im Schafstall wird eröffnet

Originelle Arbeiten mit hintergründiger IronieBad Essen (wms) – Zu einer neuen Kunstaustellung lädt der Kunst- und Museumskreis Bad Essen am Freitag, 14. Februar, ein. Andreas Noßmann präsentiert Radierungen und Zeichnungen. Die Ausstellung ist bis einschließlich 4. Mai zu sehen. 

Der renommierte Wittener Künstler (Anmerk. niemals gewesen – und derzeit in Brühl ansässig) Andreas Noßmann wurde 1962 im westfälischen Hilden geboren und studierte an der GHS-Universität Wuppertal „Kommunikations Design“ mit dem Schwerpunkt Frei Grafik und Malerei. Seit 1986 werden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf internationalen Kunstmessen mit großem Erfolg gezeigt. Seine Werke haben z.T. bizarre Themenstellungen, sie sind von besonderer künstlerischer Qualität und zeugen von außerordentlicher Originalität. Auffällig ist u.a. seine Vorliebe für hintergründige Ironie, z.B. bei der anprangerung menschlicher Schwächen, die aber weniger bösartig ist, sondern eher humorvoll, charmant und leichtfüßig daher kommt. Viele der phantasievollen Bilderwelten sind durchdrungen von Gegensätzlichkeit und Widersinn und drücken auf diese Weise die immanenten Figuren und Kreaturen aus.

„Es ist die sensible, aber auch leidenschaftliche Persönlichkeit in seinen Zeichnungen, die danach drängt, der unbestechlichen Beobachtung, der ungezügelten Phantasie, dem plötzlichen Einfall, aber auch der irrealen Erfindung, Gestalt zu geben“ (G. Klein)

Mit großer handwerklicher Brillanz und Kunstfertigkeit der spontanen Strichführung gelingt es ihm, die Stimmung und Gefühlslage seiner Charaktere präzise darzustellen.

Die verwendeten Techniken sind neben gelegentlichen Aquarellzeichnungen die Blei-, Farbstift- und Federzeichnung. Er arbeitet aber auch mit Kugelschreiber, Holzbeize, verschiedenen Collagemitteln etc. Seine Radierungen sind Strich- und Aquatintaätzungen, meist arbeitet der Künstler mit zwei Platten, in die er spiegelverkehrt das Motiv einritzt.

Zur Vernissage im „Schafstall“ am Freitag, um 20 Uhr wird herzlich eingeladen. Der Künstler ist persönlich anwesend. Der Schafstall ist dienstags bis sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

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