

Ausstellung in der Parkgalerie: „Der Tod“ – roter Faden in Noßmanns Werken
Eine Ausstellung mit Werken des in Ennepetal wohnhaften Künstlers Andreas Noßmann ist derzeit in der Parkgalerie zu sehen. Dort hängen 65 Exponate, während gleichzeitig in der „Neuen Galerie“ an der Oberstraße weitere 25 Arbeiten gezeigt werden.
Der 27‑jährige Künstler Andreas Noßmann hat sich in den letzten Jahren mit seinen Aquarellzeichnungen einen Namen gemacht. Seine Werke zeichnen sich durch Ausdruckskraft und Ideenreichtum aus. Der Tod – so Noßmann – sei der rote Faden, der sich durch seine Arbeiten zieht.
In seinen Bildern verarbeitet der Künstler persönliche Erfahrungen mit dem Tod. Besonders deutlich wird dies im „Amadeus‑Zyklus“, der aus rund 150 Zeichnungen besteht und das exzentrische Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart thematisiert. Ein Teil dieser Serie ist in der Parkgalerie zu sehen, darunter etwa 15 Bilder, die sich mit dem Thema „Requiem“ beschäftigen.
Noßmann studierte Grafikdesign und arbeitet heute als freischaffender Künstler. Seine Werke, die zwischen 500 DM und höheren Beträgen gehandelt werden, gelten als begehrte Sammlerstücke. Galerist Korte ist überzeugt: „In zehn Jahren wird man sich Noßmanns Bilder nicht mehr leisten können.“
(Sonntags Kurier Witten – 06.08.1989)
