Schon seit Jahren steht dieses ominöse Buch, von mir bisher ungelesen, in meinem Bücheregal. Natürlich habe ich dessen Main Stream Verfilmung/Umsetzung, unter Regie von Marry Harron, schon mehrmals gesehen. In der Hauptrolle dort, ein vortrefflicher Christian Bale. FSK 16! Angesichts des Buches selber, ich muss es leider so formulieren – eher ein Kiddie Film. Ich…
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Über das Dritte Reich und deren schier unmenschlicher Politik, im Inneren, sowie in ihrem expansiven Größenwahn, wurde schon so viel geschrieben und dokumentiert, sodass die nachfolgenden, insbesondere die heutige Generation, angesichts dieser Fülle an beschämenden Fakten zum „Dritten Reich“, entnervt, ja schon fast überfüttert wirkend abwinkt. Was bewegt, und immer noch nachwirkt bis heute –…
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Silvesterabend 1912 – Es ist kurz vor Mitternacht. Ein kleiner schwarzer Junge ballert mit einer scharf geladenen Pistole mehrmals in Richtung des Sternen klaren nächtlichen Himmel über New Orleans. Als die eiligst alarmierte Polizei ihn festnimmt, ist seine Entschuldigung: Er wollte nur das Jahr 1913 entsprechend laut begrüßen. Der Name des allzu kindlichen Silvesterschützen: Louis…
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„Sich irren und doch seinem Inneren weiter Glauben schenken müssen, das ist der Mensch.“ Gottfried Benn (1886-1956)
Kafka beschreibt seine Felice, in seinen zahlreichen Tagebuch Eintragungen, als groß gewachsene, schlanke, junge Frau, mit straffer, steil aufragender Brust, mit markanten, aber dennoch irgendwie feinen Gesichtszügen. Aber schlank zu sein als Frau – und dann auch noch groß, größer als die meisten Männer zu jener Zeit, galt zu Kafkas Zeiten eher als Äußeres Sinnbild für Verarmung – ja…
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Felice (die ersten Striche), Kafkas ganz große und ferne Liebe (der er ihr hunderte von schmachtenden Briefen schrieb), jener, der schon Angst bekam, wenn Frauen sich ausziehen – so wie Rilke auch – das Muttersöhnchen. Es ist die Zeit, in der sich Else Laske-Schüler in Gottftried Benn verliebte. Thomas Mann in Alfred Kerr seinen Erzfeind…
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„Kein Mann, der je einen Tag am Flussufer verbracht hat, verschwendet freiwillig seine Zeit mit Politik“ Georges Jacques Danton (1759-1794)
„Jede Individualität ist ein Irrtum, den der Tod korrigiert“ Thomas Buddenbrook (1826-1875)