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Der Tag an dem der Morgen stillstand

Die bereits im 11. Jahrhundert gegründete Fischersiedlung Worpswede erlangte vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts große kulturelle Bedeutung. So siedelten sich hier Künstler aus ganz Deutschland an, begründeten die bis heute bekannte Worpsweder Künstlerkolonie, von dessen legendärem Erbe man bis heute zu zehren versucht. Zu verdanken hat diesen Ruhm, in Sachen Kunst, Worpswede vor allem seiner faszinierenden Moorlandschaft. Wenn z.B. früh morgens die Feuchtigkeit dem Moorboden entweicht, bricht der tiefliegende Nebel auf einzigartige Weise das aufkommende Licht des Morgens in Farben, die man ansonsten eher aus südlicheren Ländern kennt, reflektiert in den Wassern der zahlreichen Kanäle.

Heute ist Worpswede im Grunde nicht mehr als ein Tagesausflugsziel vor den Toren Bremens mit den allseits üblichen Geschenkeläden, Restaurants und Imbissbuden, kleinen Galerien, zumeist betrieben von den Künstlern selber, die ihre Arbeiten in der Kulisse einer einst großen Vergangenheit anbieten. Geblieben ist der sich langsam verflüchtende Charme einst großer Namen die dort wirkten, wie z.B. Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und natürlich auch Paula Modersohn-Becker, die im dortigen Museum, in Erinnerung an die große Vergangenheit, angemessen repräsentiert werden – und natürlich eine einzigartige Landschaft die ewig ist.

Federzeichnung, Farbstift, Aquarell
Wvz. 5221
Format:415 x 330 mm
April 2020
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