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E.T.A. Hoffmann

Goethe war nur wenig angetan von Hoffmanns Werk und in seiner Nachbetrachtung von 1827 folgerte er: Es ist unmöglich, Märchen dieser Art irgendeiner Kritik zu unterwerfen; […] es sind fieberhafte Träume eines leichtbeweglichen kranken Gehirns. Aber auch andere deutsche Schriftsteller äußerten sich ähnlich ablehnend. In Frankreich dagegen erlangte Hoffmann schon früh nach seinem Tod den Status eines Klassikers und gilt seitdem als der Wegbereiter der phantastischen Literatur (oder schwarzen Romantik), als erster Romantiker, der die „Nachtseite“ der menschlichen Existenz in all ihrer Radikalität ausleuchtet und erzählerisch poetisiert. Dabei waren ihm Kenntnisse der Psychiatrie, welche er sich anlas oder von befreundeten Ärzten zugetragen wurden, Vorlage und Inspiration. Einflüsse Hoffmanns finden sich somit vor allem bei den französischen Literaten wie Victor Hugo, Charles Baudelaire, Guy de Maupassant, aber auch bei den Russen Alexander Puschkin, Fjodor Dostojewski und selbst bei Edgar Allan Poe.

Oft vergessen wird dabei auch, dass der gelernte Jurist ein vielseitig interessierter, künstlerischer Geist war. So war er nicht nur Schriftsteller, sondern auch Zeichner und Karikaturist, aber auch ein begeisterter Musiker, der selber auch noch „nebenbei“ komponierte. 1816 wurde im Nationaltheater Berlin sogar eine von ihm verfasste Oper aufgeführt …

Federzeichnung, Farbstift, Aquarell
Wvz. 5175
Format: 770 x 330 mm
September 2019

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