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Ennepetaler Andreas Noßmann stellt seine Werke aus

Ennepetal. (step) Ein Ennepetaler Künstler stellt zurzeit seine Werke im Foyer Haus Ennepetal aus. Andreas Noßmann wurde 1962 in Hilden geboren, lebt und arbeitet aber in Ennepetal. Er ist das jüngste Mitglied der Bergischen Kunstgenossenschaft.

Eine Einführung in die Ausstellung übernahm der Galerist Gerd Schütte. Er wies darauf hin, dass Goya ein Vorbild Andreas Noßmanns sei. Deshalb seien unter den über sechzig Exponaten verschiedene Variationen zu Goya. Daneben sind noch freie Arbeiten sowie Werke aus dem erst im letzten Jahr entstandenen Zyklus „Heldengeschichten“ ausgestellt. Alle Bilder wurden mit Tusche, Feder, Pinsel, Aquarellfarbe, Kugelschreiber oder Bleistift auf die unterschiedlichsten Malpapiere aufgebracht.

Natürlich konnten nicht alle Bilder des 27-Jährigen ausgestellt werden. Allein sein Zyklus „Amadeus“ umfasst rund 120 Blätter, der Paganini-Zyklus ist noch umfangreicher. In seinem 1989er Zyklus „Heldengeschichten“ hat Noßmann Titelbilder alter Illustrierter mit eingearbeitet. In diesem Zyklus befasst er sich intensiv mit dem Krieg.

Noßmann studierte in Wuppertal „Kommunikationsdesign“ mit den Schwerpunkten Malerei und freie Grafik. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, so in Münster, Frankfurt, Essen, Basel oder Düsseldorf.

Die Ausstellung in Ennepetal ist noch bis zum 3. Februar montags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 16 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

(WAB – 15.01.1990)