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Kompromisslose Bilder des Künstlers Noßmann

Ennepetal. (HJS) Zum ersten Mal stellt der Ennepetaler Künstler Andreas Noßmann in seiner Heimatstadt aus. Für viele Menschen ist es die erste Gelegenheit, sich mit der „kompromisslosen Kunst des virtuosen Zeichners“ vertraut zu machen – so Galerist Gerd Schütte in seinen Einführungsworten.

In der Ausstellung im Foyer des Hauses Ennepetal sind schwerpunktmäßig Variationen zu den Caprichos von Goya, Szenen aus Goyas Biographie, Zeichnungen aus dem Zyklus „Heldengeschichten“ sowie Stillleben und Landschaften zu sehen. Kaum hatte am Freitagabend Bürgermeister August Born die Ausstellung eröffnet, waren schon Werke verkauft.

Ungewöhnlich viele Menschen waren gekommen, unter ihnen die Vorsitzende des Kulturausschusses Bärbel Dautzenberg (CDU), EWG-Stadträtin Heidemarie Schürfeld sowie die stellvertretende Kulturamtsleiterin Mank. Der Essener Galerist Gerd Schütte sagte: „Noßmann geht es wie Goya um die Enthüllung von Schwächen. Seine Arbeiten machen betroffen. Der Aussage und Kraft kann man sich nicht entziehen!“ Die Ausstellung endet am 3. Februar.

(Westfälische Rundschau – 15.01.1990)