


Ennepetal. (hhp) Ein ungewöhnlicher Zeichner macht seit einigen Jahren auf sich aufmerksam. Der Ennepetaler Andreas Noßmann, ein erst 27 Jahre alter Künstler, erntete nicht nur Lob, sondern auch Widerspruch wegen seines teilweise drastischen Zugriffs auf die dargestellten Figuren. Anerkennung für seine künstlerische Fertigkeit war ihm dennoch stets sicher. Ab morgen Abend kann man zum ersten Mal eine Ausstellung seiner Zeichnungen in seiner Heimatstadt sehen.
Noßmann studierte in Wuppertal bei den Professoren Aretz, Sensen und Badura „Malerei“ und „Freie Grafik“. Seinen „Amadeus“-Zyklus zum Thema Mozart oder Zeichnungen zum Thema „Synkopen“ wurden in Basel und Frankfurt, Essen, Bocholt und bei Blaeser in Düsseldorf ausgestellt, dazu gibt es bereits mehrere Buch- und Katalogveröffentlichungen.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie „Foyer Haus Ennepetal“ wird am morgigen 12. Januar um 20 Uhr mit einer einführenden Rede von Gerd Schütte eröffnet. Sie ist bis zum 9. Februar zu sehen (Montag bis Donnerstag 10 bis 20 Uhr, an Samstagen von 16 bis 18 Uhr).
(Westfälische Rundschau – 11.01.1990)
