Zum Inhalt springen

YouTube 2026

Hier finden Sie all meine bisherigen Videos aus dem Jahr 2026, die über die Wochen und Monate so entstanden sind und ich dort, auf YouTube, veröffentlicht habe. Ich hoffe, dass diese zum Verweilen einladen und eine etwas andere Einsicht in meine Arbeit geben können, als eine reine  Fotoserie. Wie immer empfehle ich sich diese zumindest auf einem Tablet, an einem PC oder Fernseher anzuschauen und nicht unbedingt auf dem Handy-Mäusekino. Aber jeder, wie er will …

[2011-2021] [2025] [2026]

„Das Labyrinth des Magistrats“ evoziert zunächst die Idee einer Ordnung, die sich selbst in Komplexität verliert. Ein Magistrat steht traditionell für Verwaltung, Urteilskraft, Autorität – also für jene Instanzen, die Klarheit schaffen sollen. Ein Labyrinth hingegen ist das Sinnbild des Unübersichtlichen, des Verschlungenen, des Ortes, an dem Orientierung nicht geschenkt, sondern errungen wird. Die Kombination beider Begriffe erzeugt eine paradoxe Spannung: Die Instanz, die eigentlich Struktur geben soll, ist selbst in Strukturen gefangen, die sie nicht mehr vollständig durchdringt.

Hier eine erste Annährung (Studie) an das Thema der vier apokalyptischen Reiter mit dem Fokus auf den zweiten der vier Reiter – dem Schwertträger – aus der Johannes Offenbarung, dem letzten Buch des Neuen Testaments. Sie erscheinen dort als vier Gestalten, die auf unterschiedlich gefärbten Pferden reiten und jeweils eine bestimmte zerstörerische Kraft verkörpern. Ihr Auftreten markiert den Beginn der Endzeitvision.

Sogenannte „Klo – oder Scheißhaus Motive“ scheinen ja wirklich von großem Interesse zu sein. Warum dies so ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Hier bin ich dann mal wieder einem Wunsch gefolgt und hoffe, ich habe abermals das Beste vom Besten gegeben. Denn diese Zeichnung hat mich schon einige Tage in Anspruch genommen. Nun folge ich wieder anderen Dämonen …

Sie gilt als der erste Weltstar der Geschichte. Und dies zu einer Zeit, in der die Fotografie gerade erst ihre ersten Gehversuche machte und es noch ein halbes Jahrhundert dauern sollte, bis bewegte Bilder das Kino überhaupt ermöglichten. Das Fernsehen ließ noch weitere dreißig Jahre auf sich warten. Nur wenige besaßen ein Telefon, und ein Radioempfänger war ein Privileg für Auserwählte. Erst fünfzig Jahre nach ihrem Tod nahm das Internet erste Formen an – selbstverständlich noch ohne jene sozialen Medien, die heute als allgegenwärtige Bühne für Inhalte jeder Art dienen.

„Für immer ist nichts ewig“ formuliert die Einsicht, dass die Dauer von Zeit, die Dauer eines Momentes, eines Tages, meist einer subjektiven Wahrnehmung unterliegt, nicht jedoch eine objektive Eigenschaft der Wirklichkeit ist.

Der Ausdruck „für immer“ entstammt menschlicher Erfahrung. Er beschreibt emotionale Intensität oder den Wunsch nach Beständigkeit. „Ewig“ hingegen wäre ein Zustand außerhalb von Zeit und Veränderung. Ein solcher Zustand findet sich jedoch in der erfahrbaren Welt nicht. Alles Existierende unterliegt Wandel: Materie, Lebewesen, Beziehungen, Gedanken, gesellschaftliche Ordnungen. Selbst scheinbar stabile Strukturen sind Prozesse über längere Zeiträume. Beständigkeit ist daher relativ, nicht absolut.

Die Zeichnung von 2021 lässt sich wohl als surreale Interpretation des Dr. B. verstehen: fast seiner Sinne beraubt, in eine Ecke gedrängt, hockt er dort und sieht seine viel zu kleine Welt nur noch als ein einziges Schachbrett, auf dem die Figuren ein Eigenleben entwickeln. Die neue Version hingegen orientiert sich inhaltlich deutlich stärker am Buch und wirkt dadurch realistischer. Das karierte Betttuch seines Bettes wird zum Schachbrett, die aus Brotresten geformten Figuren, zu seinen Spielfiguren.

216 Seiten, 200 Zeichnungen. ISBN 978-3-00-085865-9, gebundene Ausgabe, Fadenbindung.
Format: 30 x 21 cm.

Views: 33