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Kategorie: Gezeichnete Perlen (Reminder)

26. Januar 2018
4. April 2017
22. März 2017
29. September 2016
12. September 2016

Sünde ist … Charles Bukowski

„Die Zahl unserer Abende ist begrenzt, und mit jedem verplemperten Abend versündigt man sich grausam am natürlichen Lauf des einzigen Lebens, das man hat.“ Charles Bukowski († 9. März 1994 in San Pedro (Los Angeles)) Verkauft

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16. August 2016

Estan calientes – Zu heiß oder Traum von Männern die uns auffraßen

Diese Zeichnung hat Goyas Capricho No. 13 als Grundlage zur Variation und ist eine der ersten Grafiken in der Radierfolge des großen Spaniers, welche das Dasein des Mönchseins und dessen (damalige) Maßlosigkeit zum Thema macht. Viele der ehemaligen Klöster und deren Mönche, nicht nur in Spanien, wurden vor allem durch Abgaben in Form von Naturalien…
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6. August 2016

Carla Mann

Carla Mann (23. September 1881-30. Juli 1910), die Lieblingsschwester von Thomas Mann, nahm sich durch Zyansäure das Leben. Wie viel Thomas Mann seine Schwester bedeutet hat, lässt sich am Ausspruch ablesen, sie sei gleichsam sein „weibliches Neben-Ich“ gewesen;  reagierte aber gegenüber seinem ältesten Sohn Klaus hinsichtlich dieses tragischen Selbstmordes ja schon fast trotzig beleidigt: „Sie hatte bei…
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4. August 2016

Der Klosterkeller

Das Capricho No.34 Goyas, „Der Schlaf überwältigt sie“, zählt zu den widersprüchlichsten Arbeiten der Radierreihe des großen Spaniers. Die immer wieder deutlich werdende Kritik Goyas an der spanischen Inquisition, aber auch am maßlosen Klosterleben des ländlichen Klerus, verleitete seine Zeitgenossen, insbesondere bei dieser Radierung, zu durchweg gegenteiligen Interpretationen und Kommentaren. Auf Grund der in Kutten…
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29. Juni 2016

Die Komödianten

Capricho No. 77 Eine Parodie Goyas auf das endlose Gezänk unter greisen Politikern, Gelehrten und Professoren und dergleichen mehr, die zeigt, wie sehr die späten Leidenschaften der einstmals Mächtigen dem Spiel von Kindern oder Komödianten ähneln. Die Wankelmütigkeit der Ansichten führt dazu, dass einer, der noch „[…] gestern die Rolle des Stieres spielte, heute als…
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16. Juni 2016

Niemand hat uns gesehen

In den zwei aufeinander folgenden Caprichos, No. 78 und 79, widmet sich Goya erneut ganz offensichtlich seinem Lieblingsthema, welches in der 80teiligen Radierfolge öfter thematisiert wird als andere – dem verheimlichten und versteckten klösterlichen Treiben. Die sogenannten Prado-Kommentare, zu Goyas Caprichos, die meist eine moderatere Interpretation zur jeweiligen dargestellten Problematik anbieten, sehen in diesen kritisch…
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23. Mai 2016

Zum Treffpunkt im Unendlichen

Die einzig „wahrhaftige“ Wahrheit liegt wahrscheinlich im Unendlichen; an einem unbestimmbaren Punkt an dem alle, dem Jüngsten Gericht gleich, Rechenschaft ablegen müssen. Diese Zeichnung firmiert bewusst unter dem Titel des dritten Romans von Klaus Mann: „Zum Treffpunkt im Unendlichen“. Klaus Mann, der älteste Sohn des Schöpfers der „Buddenbrooks“ und Nobelpreisträger Thomas Mann, gilt schriftstellerisch wohl…
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12. März 2016

Ira – Hass

Hass ist sicherlich das mit tiefgreifenste und auch gefährlichste Gefühl was Menschen überkommen kann und einen schnell an den Rand des Abgrundes der menschlichen Seele treibt. Nicht umsonst wird gerne auch vom „abgrundtiefen Hass“ gesprochen. Und dabei ist ganz sicher nicht mit gemeint, dass man sich hier da mal zu der Äußerung verleiten lässt, man…
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28. Dezember 2015

Die schöne Meisterin

Capricho No. 68 Nach dem Capricho No. 66, sind hier erneut zwei Hexen, im Flug, über eine verträumte und im Halbdunkel liegende Landschaft dargestellt. Und auch hier ist die Intension hinsichtlich der Thematik ähnlich. Die Alte, in allen Unwägbarkeiten des Lebens mehr als erprobt und erfahren, gibt ihrer Novizin nicht nur eine erste Flugstunde, sondern…
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13. Dezember 2015

Superbia – Übermut oder der Griff nach dem fahlen Stern

Der Übermut, egal in welcher Form, ist Konsequenz einer überaus vernebelten Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten und/oder Möglichkeiten. Genährt wird der Übermut immer aus zuvor, vielleicht allzu leicht empfundenen persönlichen Erfolgen, egal in welcher Form, Art und Weise. Dies macht natürlich Mut auf Mehr, auch wenn rational, die Grenzen des Möglichen bereits erreicht sind. Denn wer…
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10. Dezember 2015
6. Dezember 2015

Die Liebe und der Tod

Der Tod eines geliebten Menschen beschert den Hinterbliebenen immer tiefste Trauer, eine endlos scheinend große Leere die der Verstorbene hinterlässt und welche sich nur schwer, wenn überhaupt, über die Jahre hinweg wieder langsam auffüllen lässt. Die Liebe und der Tod – das Diesseits und das Jenseits sind unmittelbar und untrennbar miteinander verbunden – und dennoch,…
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4. November 2015

Der Schwindel vom schwarzen Mann

Zu Beginn der Reihe der Caprichos Goyas finden sich erstaunlicher Weise gleich mehrere kritische Radierungen/Anmerkungen zum Thema Kind, bzw. Kindeserziehung. Schon im dritten Blatt der Grafikreihe heißt es: „Que viene el coco“ (Da kommt der schwarze Mann)“. Im Fokus der Kritik Goyas hier – das schüren von Angst bei Kindern als Mittel der Züchtigung. Auch…
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2. November 2015

Superbia – Arroganz

Die Arroganz umschreibt ein Verhalten, in dem sich der Mensch – ähnlich wie bei der Überheblichkeit, als etwas Besseres ansieht als seine Mitmenschen und u.U. sogar als minderwertiger abstuft. Die Gründe für solch ein Verhalten können in einer besseren Erziehung, Ausbildung, einem größerem Vermögen, höherer gesellschaftlicher Stellung oder aber auch in der reinen Einbildung des…
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