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Einen Sommer lang im Graben

In Erinnerung an seinen wohl bekanntesten Roman Im Westen nichts Neues, soll zu diesem Thema hierzu nun endlich einmal eine kleine Reihe an Zeichnungen entstehen. Denn dies hatte ich schon seit Jahren vor. Aber wie das manchmal so ist, manche Vorhaben bleiben dann doch ungewohnt lange unterm Tisch, geraten fast ganz in Vergessenheit, da einem anderes wichtiger erscheint. Da sich in diesem Jahr Erich Maria Remarques Todestag nun zum 50ten male jährt, ein gebührender Anlass das bereits hierzu gesammelte Material endlich einmal zu verwerten.

Das erste Blatt zeigt einen deutschen Soldaten im Schützengraben, einer notdürftig, schnell errichteten Wehranlage, wie sie typisch war an der Westfront, nachdem der Krieg 1914, nach bereits nur wenigen Wochen in einem reinem Stellungskrieg erstarrte. Ohne jede sanitäre Einrichtungen, ohne fließendes Wasser und ohne Heizung, lebten und starben die Soldaten beider Seiten hier im Schlamm, Dreck und Unrat … und vor allem mit den Ratten. Doch sie durften sich glücklich schätzen, wenn sie wenigstens diesen einen Sommer lang überlebten, denn dies war eher die Ausnahme.

Federzeichnung, Farbstift, Aquarell
Wvz. 5200
Format: 210 x 330 mm
Januar 2020

>>> 680 € <<<

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