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5. Februar 2020

Mephisto – Roman einer Karriere

Klaus Manns Roman, Mephisto – Roman einer Karriere von 1936 ist ein typischer Schlüsselroman, eine doppeldeutige Literaturform, die gerade deshalb bei Kritikern nicht gut gelitten ist, da sie im Grunde nur oberflächlich die Anforderungen an einen Roman, den Charme einer erfundenen und den Gesetzen der Romankunst folgenden Geschichte erfüllt, also im Grunde „nur“ Aussagen zu…
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28. Januar 2020

Die verlorene Generation

Passend zu meiner neuen Remarque Reihe Im Westen nichts Neues entsteht derweil zusätzlich eine kleine interne Portraitserie: Die verlorene Generation. Heute versteht man unter diesem Begriff die Generation all jener Männer, die einst 1914 Fahnen schwingend und beseelt vom blinden Patriotismus, oder wie auch Ernst Jünger damals, aus reiner Abenteuerlust diesen Krieg geradezu herbeisehnten um…
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19. Januar 2020

Dizzy Gillespie

Hier im folgenden einmal drei kleine Portraits zu Größen des Jazz und Bebop mit Kugelschreiber. Dies ist ein wundervolles Instrument, mit dem ich schon damals während der Studienzeit liebend gerne hantierte, da dieser so schön, selbst über etwas rauere Papiere, förmlich hinweg schwebt. Es lassen sich auch spielend leicht die gesamte Bandbreite der Strichstärken, von…
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15. Januar 2020

Sturm auf Höhe 19

Nachdem der Erste Weltkrieg 1914 im Westen nach nur wenigen Wochen in einem Stellungskrieg erstarrte, wurden die Positionen, auf beiden Seiten, auf einer Länge von mehreren hundert Kilometer eiligst mit Schützengräben ausgebaut, welche meist nur wenige hundert Meter zum Gegner lagen. Bis 1918 versuchte man die gegnerischen Gräben immer mal wieder einzunehmen, mit nur wenigen…
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12. Januar 2020

J.R.R. Tolkien

Schon mit dem eher für Kinder ausgelegten Buch Der Hobbit deutet sich Tolkiens Wunschtraum nach einer neuen großen, in einer parallelen mittelalterlichen Welt angesiedelten Mythologie an. Schon hier gibt es Verweise auf die Elbenstadt Gondolin, die zu dieser Zeit bereits Teil seiner späteren, kommenden, im Ersten Zeitalter angesiedelten Sagenwelt sein wird, die Gestalt des Nekromanten,…
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11. Januar 2020

Einen Sommer lang im Graben

In Erinnerung an seinen wohl bekanntesten Roman Im Westen nichts Neues, soll zu diesem Thema hierzu nun endlich einmal eine kleine Reihe an Zeichnungen entstehen. Denn dies hatte ich schon seit Jahren vor. Aber wie das manchmal so ist, manche Vorhaben bleiben dann doch ungewohnt lange unterm Tisch, geraten fast ganz in Vergessenheit, da einem…
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9. Januar 2020

Erich Maria Remarque

In diesem Jahr jährt sich sein 50ter Todestag und sein bedeutendster Roman, Im Westen nichts Neues, haben entweder zu Wenige oder wohl nur die Falschen gelesen. Denn im Grunde sind seine selbst erlebten Alpträume während des ersten Weltkrieges und der sich daraus ergebenen Fragen nach dem Sinn, nach dem Warum für all den Wahnsinn, bis…
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7. Januar 2020

Winterzeit

Hier im Rheinland kann man eigentlich gar nicht mehr von einem richtigen Winter sprechen. Eher trübsinnig das Ganze, mehr aber auch nicht. Angesichts sowieso schon stets verstopfter Straßen und Autobahnen wird es die eh entnervten Autofahrer freuen, die Liebhaber der weißen Pracht werden es hingegen natürlich bedauern und müssen sich wie immer höheren Gefilden zuwenden.…
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3. Januar 2020

Frohes neues Jahr 2020

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr 2020. Bleiben Sie gesund, denn das ist ja bekanntermaßen das Wichtigste. Und wenn sich dann auch noch zusätzlich Wünsche realisieren, Träume sich verwirklichen, sich abermals neu gesetzte gute Vorsetze auch wirklich umsetzen lassen, umso besser. Und wenn nicht – egal, Hauptsache gesund geblieben. Und um Armin Müller-Stahls…
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29. Dezember 2019

Dowager Countess of Grantham – Maggie Smith

Ich muss zugeben, auch ich habe die britische Serie Downton Abbey, die 6 Staffeln umfasst und beginnend 1912 die Zeitspanne eines Jahrzehnt thematisiert, mit wachsender Begeisterung verfolgt, auch wenn das Ganze im Grunde nichts anderes ist als eine weitere Soapopera mit einer zeitweise ungehörigen Portion an Schmalz, Herz und Schmerz und selbst einen Shakespeare übertreffenden…
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24. Dezember 2019

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch 2019/2020

Allen Besuchern meiner Webseite, Freunden und Bekannten, Sammlern und Galeristen – allen die mein Tun seid seit Jahren verfolgen und mich immer wieder unterstützen, wünsche ich besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wenn 2020 in etwa so werden sollte wie die letzten drei/vier Jahre, so kann ich mich halbwegs gelassen auf die…
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19. Dezember 2019

Strawberry fields forever

Natürlich ist der Bildtitel dieser Zeichnung eine Anspielung auf den 1966 von John Lennon geschriebenen Beatles Song, welcher als einer der komplexesten der Bandgeschichte überhaupt gilt, von dem es 26 verschiedene Aufnahmen gibt und mit 55 Zeitstunden im Studio auch einer der teuersten war. Der Text des Liedes ist surreal und metaphorisch, der Song Titel…
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16. Dezember 2019

Empathie

Das übersteigerte Geltungs- und Mitteilungsbedürfnis vieler, genährt durch zumeist inhaltsloser Wichtigkeit, offenbart sich nicht nur in dessen Unfähigkeit auch mal zuhören zu können, sondern auch vor allem durch das fehlen eigentlich jeglichen Interesses am Gegenüber. Da könnte ich im Grunde gar nicht soviel Essen wie ich kotzen wollte – so wie Max Liebermann einst bemerkte…
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13. Dezember 2019

Klaus Mann – Freitod des Begabtesten

Klaus Mann (1906-1949) ist einer meiner Lieblingsschriftsteller. Deshalb wird es auch „2“ Blogs zu ihm geben. Denn einer alleine würde zu lang werden und einkürzen möchte ich nur ungern. Eissi, wie man ihn in der Familie nannte (wie alle anderen auch, hatte auch er einen Familien internen Spitznamen), war das zweitgeborene Kind, der erste Sohn…
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10. Dezember 2019

Life Lines

Der Verlauf dieser Schienen wirken wie mögliche, noch kommende Lebenswege eines Wanderarbeiters, Life Lines eines Hobos (woher der Begriff Hobo eigentlich stammt, ist bis heute nicht wirklich geklärt). Der Hobo an sich, im ursprünglichen Sinne, ist ein Einzelgänger und hat nichts mit der genozidartigen Flucht ganzer Familien zu tun, welche sich, wie von John Steinbeck…
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10. Dezember 2019

Gert Fröbe als Dag Björndal

Das jüngere Kinopublikum wird ihn wohl kaum noch kennen. Das geht leider vielen anderen großen Schauspielern auch so, aber auch Musikern oder Schriftstellern, aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit, auch wenn diese mehr Strahlkraft entwickelten, als viele andere vor und nach ihnen. Gert Fröbe ist unbestritten einer der ganz wenigen großen, bedeutenden deutschen Charakterdarsteller des…
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9. Dezember 2019

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Heinrich Hoffmann gab sich den Namenszusatz von Fallersleben (den Namen seiner Geburtsstadt), um vom gleichnamigen Kinderbuchautor, dem Erfinder des Struwwelpeter, besser unterschieden werden zu können. Den ehemaligen Hochschullehrer für Germanistik würde heute wohl kaum noch wer kennen, wenn er nicht Dichter unserer noch immer aktuellen Nationalhymne wäre, dessen Text er 1841 auf der damals noch…
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9. Dezember 2019

Johannis in Rot und Schwarz

In Österreich heißt das Stachelbeergewächs Ribiseln, in der Schweiz u.a. Trübeli und hier zu Lande einst Ahlbeere, heute als Johannisbeere bekannt, benannt nach Johannis dem Täufer, da am 24.Juni, dem Johannistag, die ersten Sorten reifen. Es gibt sie in Schwarz, in Rot und in Weiß, wobei mir letztere nie zu Gesicht und somit auch nicht…
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3. Dezember 2019

Domestizierung

Natürlich stammt der Begriff Domestizierung auch mal wieder aus dem Lateinischen – Domesticus = häuslich und beschreibt die innerartliche Veränderung von Pflanzen und Tieren durch den Menschen mit Beginn der landwirtschaftlichen Revolution. Aus bestimmten Wildtieren wurden Nutztiere und aus Wildpflanzen sogenannte Kulturpflanzen. In Zeiten von Massentierhaltung und Gentechnologie ist ein Ende der sogenannten Domestizierung immer…
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28. November 2019

Modern World

In der letzten Zeit wird viel Kritik geübt an der landschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Dabei wird aber oft gerne immer wieder übersehen, dass diese sich immer nur anpasst an das jeweilige Konsumverhalten einer stetig ansteigenden Nachfrage nach immer mehr billigerer Nahrung, von immer weiter anwachsenden Gesellschaften. Als die eigentliche landwirtschaftliche Revolution vor gut 12.000…
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27. November 2019

Monika Mann – Die ungeliebte Tochter

Das Mönle, wie man sie allseits nannte, ist, wie man heute zu Recht annimmt, die eher ungeliebte Tochter von Thomas und Katia Mann .., das vierte Kind von sechs. Nach der exaltierten, sehr selbstbewussten erstgeborenen Erika, der Eri, dem schriftstellerisch hochbegabten Klaus, dem Eissi, und dem in jeder Hinsicht eloquenten Golo, suchte das Mönle irgendwie…
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24. November 2019

Lost

Die Welt des wilden Westens und die große Zeit der Pioniere wurde in unzähligen Hollywood Filmen, der 1950er bis 1960er Jahre, zum Vergnügen eines weltweiten Kinopublikums eher allzu romantisierend auf Celluloid gebannt. Ob nun John Wayne, Richard Widmark, James Stewart, Robert Mitchum oder auch Kirk Douglas, sowie viele andere, weitere große Mimen auch, führten oder…
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20. November 2019

Im Schatten von Eden

In Folge der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre, angefacht durch immer weiter zunehmenden Konsum auf Pump und völlig irrwitzigen Börsenspekulationen von Investoren die sich das Geld am Ende sogar selber liehen, verloren Millionen von Menschen nicht nur ihre Arbeit, ihre Häuser, Grund und Boden, sondern auch ihre gesamte Existenz. Ganze Völkerscharen, aus den Städten und von…
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19. November 2019

Das Wetter – allzu kurz und knapp

Den März muss man nicht mögen. Er ist eben nicht noch nicht sonnig genug. Aber die Freude auf erneut allzu kalte Kalendertage, am Ende des Jahres, ist noch geringer …

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