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Der Tag an dem der Morgen stillstand

Die bereits im 11. Jahrhundert gegründete Fischersiedlung Worpswede erlangte vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts große kulturelle Bedeutung. So siedelten sich hier Künstler aus ganz Deutschland an, begründeten die bis heute bekannte Worpsweder Künstlerkolonie, von dessen legendärem Erbe man bis heute zu zehren versucht. Zu verdanken hat diesen Ruhm, in Sachen Kunst, Worpswede vor…
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Licht am anderen Ende

Es ist sicherlich eher ein Zufall, dass man dieses Motiv und Bildtitel als Reflexion auf die seit Montag geltenden, ersten vorsichtigen Lockerungen, in Richtung Normalisierung in Zeiten der Pandemie verstehen könnte. Nein ist es nicht mehr als meine Vorliebe zu den einfachsten Gegensätzlichkeiten, wie hier z.B. von Hell und Dunkel, von Verdichtung und Auflösung, kalten…
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Ich dreh mich nochmal rum

Was soll man zu diesen Zeiten auch noch groß sagen. Max Raabe bringt es auf den Punkt. Mal einfach nichts machen außer den Tag genießen, soweit möglich …

Unweit vor Bruchtal

Nach längerer Zeit mal wieder eine etwas größere Landschaftszeichnung, eine Hommage an das sagenumwobene Bruchtal, welches Tolkien Fans sehr wohl vertraut sein dürfte. Am westlichen Rand des Nebengebirges, im Tal des Bruinenflusses gelegen, ist es die Heimat der Elben, Ort des letzten heimeligen Hauses des Herrn Elrond, der Herr der Imladris. Um Bruchtal zu erreichen…
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Ich in klein

Da fällt einem ein längst vergessenes Foto wie durch Zufall in die Hände, welches einem schlagartig mal wieder klar macht, dass man auch einmal kleiner war als ein laufender Meter, dem Laufen zwar schon mächtig war, aber ansonsten von der Welt noch nicht allzu viel wusste und vermutlich auch noch nicht wissen wollte. Wie alt…
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Dagobert Duck

Als Kind habe ich die Geschichten der Entenhausener Familie Duck geradezu geliebt. Nicht die dünnen wöchentlichen Mickey Maus Hefte waren dabei von Interesse, sondern die dicken Taschenbücher, die damals alle vier Monate neu erschienen, die mussten es sein. Ich glaube, ich habe bei der hundertsten Ausgabe mit dem Sammeln, dem Lesen dieser aufgehört und erinnere…
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Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins und hinsichtlich der wechselvollen deutschen Geschichte, auch ein gewichtiges Nationalsymbol. Als einziges von einst 18 Toren erhalten, Ende des 18. Jahrhunderts im früh klassizistischem Stil erbaut, vollzieht sich hier stilistisch die Hinwendung vom römischen hin zur griechischen Architektur der Antike als Vorbildfunktion und leitet somit auch die Epoche…
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Tolstoi

Tolstoi – genauer Lew Nikolajewitsch Tolstoi, ist bis heute die übergroße Ikone der russischen Literatur, schuf nicht nur mit Krieg und Frieden und Anna Karenina unvergängliche Weltliteratur, beeinflusste durch sein Wirken nicht nur nachfolgende Generationen von Schriftstellern im eigenen Land, sondern in der ganzen Welt. Stefan Zweig widmete dem großen russischen Dichter in seinem Buch…
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Freiheitsstatue

Die monumentale Statue der römischen Göttin Libertas ist eines der großen Wahrzeichen New Yorks, ja im Grunde der gesamten USA. Die 1886 auf Liberty Island eingeweihte neoklassizistische Großskulptur ist ein Geschenk Frankreichs an die damals noch junge amerikanische Demokratie. Die vom französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi entworfene Freiheitsstatue ist mit ihrer reinen Figur höhe von fast…
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Der Felsendom

Der Felsendom ist der älteste Sakralbau des Islams und eines seiner Hauptheiligtümer in der Altstadt Jerusalems, jener Stadt, die als Schmelztiegel Dreier großer Religionen gilt und dessen Umgang miteinander, auf Grund ihres jeweiligen Alleinanspruches auf die absolute Wahrheit, bis heute, sich alles andere als einfach gestaltet. Der auf dem Tempelberg im südöstlichen Teil der Altstadt…
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Der Kreml

Moskau – der Kreml galt zur Zeit des kalten Krieges für die westliche Welt als Hort des Bösen. Denn nicht nur die einstigen Großfürsten Moskaus, sondern auch der Zar und nach der großen Oktoberrevolution auch Stalin selbst residierten und regierten hier in dieser einstigen, mittelalterlichen Burg das riesige russische Reich. Der Name „Kreml“ wird daher…
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Und ob ich schon wanderte im finstern Tal

Spätestens seit dem Mittelalter ist die Darstellung des Todes, ebenso wie die des göttlichen, die von Dämonen und dem Teufel, ein fester Bestandteil in der bildenden Kunst. Sie folgt hier dem ewigen Verlangen und Streben des Menschen dem nicht greifbaren, dem unerklärlichem, höheren, nicht sichtbaren Wesen zuzuordnen, also Götter und Dämonen zu erschaffen und jenen…
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Mann ohne Eigenschaften

Es ist mal wieder Zeit für Eitelkeiten, denn Selbstportraits – Selbstreflexionen des eigenen Ichs, sind ja im Grunde nichts anderes, aber eben auch eine schöne Spielwiese für Feder und Pinsel. Rembrandt van Rijn ist wohl der erste gewesen, der sein eigenes Antlitz, über Jahrzehnte hinweg, immer wieder im Bild festhielt und somit eine wahre Chronologie…
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Niemandsland

Das sogenannte Niemandsland war ein nur wenige hundert Meter breiter Geländestreifen zwischen zwei, durch jeweils Stacheldraht und Schützengräben gesicherten gegnerischen Frontabschnitten an der Westfront (1914-1918), welche sich von der Nordseeküste bis hin zu den Schweizer Alpen zog. Hinter der vordersten Stellung, weitere Gräben, dann zerborstenes Feld, zerstörte Dörfer und Städte mit Nachschub an Mensch und…
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Lou Andreas-Salomé

„Ich alleine bin wirklich“, so war ihr Leitthema, ein Leben lang. 1861 in St. Petersburg geboren war sie das sechste Kind und nach fünf männlichen Nachkommen nun endlich die lang herbei ersehnte Tochter des Vaters, einem angesehenen General im Adelsstand, welcher Louise von der ersten Stunde an protegierte, ihr alle Freiheiten gestattete und vor allem…
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Fronturlaub

Hier nun eine erste kleinere Arbeit zum Thema Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Thema: Fronturlaub, oder etwas netter klingend – Heimaturlaub. Ein Urlaub vom Krieg, das klingt schon an sich paradox und auch wenn es gut gemeint zu sein scheint, so offenbart gerade diese Zuwendung jenen Soldaten, die den ersten Wochen und…
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William Dafoe – das van Gogh Experiment

„Willem“, aber eigentlich William Dafoe, ist einer jener konstanten Größen Hollywoods die sich am schwierigsten einordnen lassen. Erstmals fiel er mir im Film Platoon als Sgt. Elias positiv auf – in jener Rolle, für die er 1987 auch eine Oscar Nominierung erhielt. Auch in Mississippi Burning, 1988 an der Seite von Gene Hackmann, hatte er…
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Mephisto – Roman einer Karriere

Klaus Manns Roman, Mephisto – Roman einer Karriere von 1936 ist ein typischer Schlüsselroman, eine doppeldeutige Literaturform, die gerade deshalb bei Kritikern nicht gut gelitten ist, da sie im Grunde nur oberflächlich die Anforderungen an einen Roman, den Charme einer erfundenen und den Gesetzen der Romankunst folgenden Geschichte erfüllt, also im Grunde „nur“ Aussagen zu…
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