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Tolstoi

Tolstoi – genauer Lew Nikolajewitsch Tolstoi, ist bis heute die übergroße Ikone der russischen Literatur, schuf nicht nur mit Krieg und Frieden und Anna Karenina unvergängliche Weltliteratur, beeinflusste durch sein Wirken nicht nur nachfolgende Generationen von Schriftstellern im eigenen Land, sondern in der ganzen Welt. Stefan Zweig widmete dem großen russischen Dichter in seinem Buch…
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Freiheitsstatue

Die monumentale Statue der römischen Göttin Libertas ist eines der großen Wahrzeichen New Yorks, ja im Grunde der gesamten USA. Die 1886 auf Liberty Island eingeweihte neoklassizistische Großskulptur ist ein Geschenk Frankreichs an die damals noch junge amerikanische Demokratie. Die vom französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi entworfene Freiheitsstatue ist mit ihrer reinen Figur höhe von fast…
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Der Felsendom

Der Felsendom ist der älteste Sakralbau des Islams und eines seiner Hauptheiligtümer in der Altstadt Jerusalems, jener Stadt, die als Schmelztiegel Dreier großer Religionen gilt und dessen Umgang miteinander, auf Grund ihres jeweiligen Alleinanspruches auf die absolute Wahrheit, bis heute, sich alles andere als einfach gestaltet. Der auf dem Tempelberg im südöstlichen Teil der Altstadt…
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Der Kreml

Moskau – der Kreml galt zur Zeit des kalten Krieges für die westliche Welt als Hort des Bösen. Denn nicht nur die einstigen Großfürsten Moskaus, sondern auch der Zar und nach der großen Oktoberrevolution auch Stalin selbst residierten und regierten hier in dieser einstigen, mittelalterlichen Burg das riesige russische Reich. Der Name „Kreml“ wird daher…
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Und ob ich schon wanderte im finstern Tal

Spätestens seit dem Mittelalter ist die Darstellung des Todes, ebenso wie die des göttlichen, die von Dämonen und dem Teufel, ein fester Bestandteil in der bildenden Kunst. Sie folgt hier dem ewigen Verlangen und Streben des Menschen dem nicht greifbaren, dem unerklärlichem, höheren, nicht sichtbaren Wesen zuzuordnen, also Götter und Dämonen zu erschaffen und jenen…
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Mann ohne Eigenschaften

Es ist mal wieder Zeit für Eitelkeiten, denn Selbstportraits – Selbstreflexionen des eigenen Ichs, sind ja im Grunde nichts anderes, aber eben auch eine schöne Spielwiese für Feder und Pinsel. Rembrandt van Rijn ist wohl der erste gewesen, der sein eigenes Antlitz, über Jahrzehnte hinweg, immer wieder im Bild festhielt und somit eine wahre Chronologie…
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Niemandsland

Das sogenannte Niemandsland war ein nur wenige hundert Meter breiter Geländestreifen zwischen zwei, durch jeweils Stacheldraht und Schützengräben gesicherten gegnerischen Frontabschnitten an der Westfront (1914-1918), welche sich von der Nordseeküste bis hin zu den Schweizer Alpen zog. Hinter der vordersten Stellung, weitere Gräben, dann zerborstenes Feld, zerstörte Dörfer und Städte mit Nachschub an Mensch und…
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Lou Andreas-Salomé

„Ich alleine bin wirklich“, so war ihr Leitthema, ein Leben lang. 1861 in St. Petersburg geboren war sie das sechste Kind und nach fünf männlichen Nachkommen nun endlich die lang herbei ersehnte Tochter des Vaters, einem angesehenen General im Adelsstand, welcher Louise von der ersten Stunde an protegierte, ihr alle Freiheiten gestattete und vor allem…
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Fronturlaub

Hier nun eine erste kleinere Arbeit zum Thema Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Thema: Fronturlaub, oder etwas netter klingend – Heimaturlaub. Ein Urlaub vom Krieg, das klingt schon an sich paradox und auch wenn es gut gemeint zu sein scheint, so offenbart gerade diese Zuwendung jenen Soldaten, die den ersten Wochen und…
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William Dafoe – das van Gogh Experiment

„Willem“, aber eigentlich William Dafoe, ist einer jener konstanten Größen Hollywoods die sich am schwierigsten einordnen lassen. Erstmals fiel er mir im Film Platoon als Sgt. Elias positiv auf – in jener Rolle, für die er 1987 auch eine Oscar Nominierung erhielt. Auch in Mississippi Burning, 1988 an der Seite von Gene Hackmann, hatte er…
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Mephisto – Roman einer Karriere

Klaus Manns Roman, Mephisto – Roman einer Karriere von 1936 ist ein typischer Schlüsselroman, eine doppeldeutige Literaturform, die gerade deshalb bei Kritikern nicht gut gelitten ist, da sie im Grunde nur oberflächlich die Anforderungen an einen Roman, den Charme einer erfundenen und den Gesetzen der Romankunst folgenden Geschichte erfüllt, also im Grunde „nur“ Aussagen zu…
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Die verlorene Generation

Passend zu meiner neuen Remarque Reihe Im Westen nichts Neues entsteht derweil zusätzlich eine kleine interne Portraitserie: Die verlorene Generation. Heute versteht man unter diesem Begriff die Generation all jener Männer, die einst 1914 Fahnen schwingend und beseelt vom blinden Patriotismus, oder wie auch Ernst Jünger damals, aus reiner Abenteuerlust diesen Krieg geradezu herbeisehnten um…
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Dizzy Gillespie

Hier im folgenden einmal drei kleine Portraits zu Größen des Jazz und Bebop mit Kugelschreiber. Dies ist ein wundervolles Instrument, mit dem ich schon damals während der Studienzeit liebend gerne hantierte, da dieser so schön, selbst über etwas rauere Papiere, förmlich hinweg schwebt. Es lassen sich auch spielend leicht die gesamte Bandbreite der Strichstärken, von…
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Sturm auf Höhe 19

Nachdem der Erste Weltkrieg 1914 im Westen nach nur wenigen Wochen in einem Stellungskrieg erstarrte, wurden die Positionen, auf beiden Seiten, auf einer Länge von mehreren hundert Kilometer eiligst mit Schützengräben ausgebaut, welche meist nur wenige hundert Meter zum Gegner lagen. Bis 1918 versuchte man die gegnerischen Gräben immer mal wieder einzunehmen, mit nur wenigen…
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J.R.R. Tolkien

Schon mit dem eher für Kinder ausgelegten Buch Der Hobbit deutet sich Tolkiens Wunschtraum nach einer neuen großen, in einer parallelen mittelalterlichen Welt angesiedelten Mythologie an. Schon hier gibt es Verweise auf die Elbenstadt Gondolin, die zu dieser Zeit bereits Teil seiner späteren, kommenden, im Ersten Zeitalter angesiedelten Sagenwelt sein wird, die Gestalt des Nekromanten,…
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Einen Sommer lang im Graben

In Erinnerung an seinen wohl bekanntesten Roman Im Westen nichts Neues, soll zu diesem Thema hierzu nun endlich einmal eine kleine Reihe an Zeichnungen entstehen. Denn dies hatte ich schon seit Jahren vor. Aber wie das manchmal so ist, manche Vorhaben bleiben dann doch ungewohnt lange unterm Tisch, geraten fast ganz in Vergessenheit, da einem…
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Erich Maria Remarque

In diesem Jahr jährt sich sein 50ter Todestag und sein bedeutendster Roman, Im Westen nichts Neues, haben entweder zu Wenige oder wohl nur die Falschen gelesen. Denn im Grunde sind seine selbst erlebten Alpträume während des ersten Weltkrieges und der sich daraus ergebenen Fragen nach dem Sinn, nach dem Warum für all den Wahnsinn, bis…
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Winterzeit

Hier im Rheinland kann man eigentlich gar nicht mehr von einem richtigen Winter sprechen. Eher trübsinnig das Ganze, mehr aber auch nicht. Angesichts sowieso schon stets verstopfter Straßen und Autobahnen wird es die eh entnervten Autofahrer freuen, die Liebhaber der weißen Pracht werden es hingegen natürlich bedauern und müssen sich wie immer höheren Gefilden zuwenden.…
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